März-Gedicht

Zeit
 

Die Zeit vergeht und manchmal ist es längst zu spät. 

Im alltäglichen Tun fehlt oft das innerliche Ruhen. 

 

Die Zeit schreitet voran, 

auch wenn man müde ist und nicht mehr kann. 

Zeitlos zu leben ist auch kein Bestreben. 

Doch jede Hast ist auch nur Ballast.  

 

Anhalten kann man die Zeit nicht, 

doch stets durch das Leben zu jagen 

beinhaltet sehr viel mehr Unbehagen. 

 

Die Mitte zu finden, obwohl man an die Zeit gebunden, 

ist eine große Gnade doch kaum ein Mensch hat diese Gabe. 

 

Die Zeit läuft stets im gleichen Zyklus, sei eins mit ihr im 

harmonischen Rhythmus. 

 

Im Hier und Jetzt ist alles da, die Welt wird leise und still, 

so als ob die Zeit nun ruhen will. 

 

Im Zeitenmeer der Ewigkeit wird Raum und Zeit zur Seligkeit. 

 

 

Sonja Oswald * 1971

 


 

 

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Veröffentlichung

Di, 11. März 2025

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